Composite-Restaurationen Schichttechnik

Die Zeiten, in denen Amalgamfüllungen bei Zahnschäden zur Anwendung gekommen sind gehören längst der Vergangenheit an. Eine sehr gute Alternative zu herkömmlichen Füllungen bieten Composites. Wird die Füllung mit einer bestimmten Technik gelegt, ermöglicht die Composite Schichttechnik eine weitaus höhere Kaustabilität und eine deutlich bessere Ästhetik. Composites verfügen über keinerlei Schwermetalle und haben zudemnoch einen zahnähnlichen Farbton.

Restaurationen mit Composites nach der Technik von Dr. Vanini

Die Vanini-Technik ist eine ganz spezielle Schichttechnik mit hochwertigen und langlebigen Füllungsmaterialien. Entwickelt wurde diese Methode in Italien von Dr. Lorenzo Vanini welcher das Ziel hatte, einen Zahnersatz so naturgetreu wie nur irgendwie möglich herzustellen. Mit der Composite Schichttechnik ist es heute möglich, ästhetisch ansprechende Zähne in eine Zahnreihe mühelos einzugliedern. Damit ein ansprechendes Endergebnis gewährleistet werden kann, bedarf es jedoch einer detaillierten Planung.

Welche Vorteile bietet diese Technik?

Bei einer Zahnlücke helfen nur noch Veneers oder Kronen. Diese Aussage trifft nicht ganz zu. Mit der Vanini-Technik werden Kunststoffe für die Zahnfüllungen herangezogen, die über eine wesentlich höhere Haltbarkeit verfügen und sich zugleich harmonisch in die Zahnreihe einbetten lassen.

Die Vorbehandlung bei der Composite Schichttechnik

Bevor eine Behandlung mit dieser Technik durchgeführt werden kann, muss der Patient natürlich einige Termine im Vorfeld wahrnehmen. Bei diesen Terminen werden nicht nur Planungsmodelle und Abformengen besprochen bzw. durchgeführt, auch die Farbbestimmung wird hier abgeklärt. Für ein perfektes Ergebnis müssen bei der Vanini-Methode fünf Punkte eingehalten werden: Leuchtwert, Intensität, Opaleszenzen, Farbeinheit und Charakterisierung.

Kurz vor Beginn der Zahnbehandlung wird das Material erhitzt, sodass es sich perfekt platzieren lässt und eine Formung der Höcker und Schneidekanten stattfinden kann. Bei der Vanini-Technik kommt es auf eine gründliche Verarbeitung an, um ein ästhetisch schönes Zahnbild zu schaffen.

Der Ablauf

Vor der tatsächlichen Restauration wird ein Silikonschlüssel vom Zahnarzt angefertigt. Dieser bietet die Basis für die Composite Schichttechnik. Der Behandlungsablauf erfolgt ähnlich wie bei einer Provisoriums Abformung. Der behandelnde Zahn muss zudem poliert werden und im weiteren Schritt erfolgt die Trockenlegung mittels Kofferdams. Der Haftverbund wird mittels speziellen Produkten, etwa ENA-Bond gelegt. Bei der ersten Schicht handelt es sich um eine Schmelzmasse, welche mittels eines Pinsels adaptiert wird. Im nächsten Schritt folgt dann der Glas-Connector (dünne Schicht), damit die Lichtreflektion dargestellt werden kann.

Der Aufbau des Dentinkerns erfolgt fächerförmig mit einer immer heller werdenden Farbmasse. Wichtig bei der letzten Schicht ist, dass Aussparungen für die Mamelons berücksichtigt werden. Charakteristische Farbbesonderheiten können natürlich mit der Zugabe von Brauntönen erreicht werden. Bei der Composite Schichttechnik bildet eine weitere Schicht Schmelzmasse den Abschluss.

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